Karts auf einer Kartbahn
Auf zur letzten Runde: Das Kartland Berlin schließt im März. Foto: bek

Kartland Berlin schließt seine Pforten

Borsigwalde – Freunde des Kartsports dürften feuchte Augen bekommen: Das Kartland Berlin in der Miraustraße schließt seine Pforten. Am Abend des 12. März kann zum wirklich letzten Mal auf der Bahn Gas gegeben werden. Der Mietvertrag läuft aus und wurde nicht verlängert. Auf der Homepage „kartland.de“ wird das Ende einer Institution per Countdown visualisiert.

Nach fast 27 Jahren geht hier eine Ära zu Ende. Viele Kunden sind schon als Kind erstmals im kleinen Flitzer auf die Strecke gegangen. Im April 1996 wurde Kartland Berlin als erste Kartbahn der Hauptstadt eröffnet. Im Lauf der Jahre konnte das Team mehr als eine Million Kunden begrüßen. Das Kartland zählt zu den schönsten und anspruchvollsten Kartbahnen in Deutschland. Die Rennstrecke verfügt über hochwertigen Rennasphalt, auf dem die Freizeit-Schumachers optimalen Grip hatten, nicht unkontrolliert hin und her rutschten und sich in den 105 kg leichten und 6,5 PS starken Mini-Boliden wie auf einer richtigen Rennstrecke fühlten.

Die Kunden wussten das Angebot zu schätzen. Ob Firmenevents oder Kindergeburtstage, bei denen in speziellen Kinder-Karts mit angepasster Geschwindigkeit Runden gedreht wurden und dann am Geburtstagstisch eine Stärkung erfolgte – die Stunden im Kartland haben Spaß gemacht. Damit ist es bald vorbei. bek

Inka Thaysen

Ursprünglich beim Radio journalistisch ausgebildet, bin ich seit Ende 2018 für den RAZ Verlag tätig: mit redaktionellen sowie projektkoordinativen Aufgaben für print, online, Social Media und den PR-Bereich.

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