Bezirk – Die Beschäftigten des Reinickendorfer Ordnungsamts haben für 2021 Bilanz zum Thema Schrotträder gezogen: 300 Aufträge haben sie im letzten Jahr bearbeitet; 176 „Radleichen“ wurden komplett entfernt, weitere 127 bekamen eine spezielle Markierung und waren wenig später nicht mehr vor Ort. Der Gelbpunkt zeigt an, wenn die Drahtesel als herrenlos und möglicher Schrott erkannt sind. Die Besitzer haben dann die Möglichkeit, sie innerhalb von 14 Tagen doch noch in Sicherheit zu bringen. Außerdem erfolgt eine Überprüfung, ob das Rad verloren und gestohlen gemeldet wurde.
„Schrotträder sind ein zunehmendes Ärgernis in der Öffentlichkeit“, sagt Julia Schrod-Thiel, die Bezirksstadträtin für Ordnungsangelegenheiten. Sie würden beispielsweise unnötig Fahrradständer an U-/S-Bahnstationen blockieren. „Häufig fördern sie auch weitere Ablagen von Unrat in ihrer direkten Umgebung. Sobald die Reinickendorfer Bevölkerung uns diese Schrotträder meldet, werden die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sofort aktiv.“





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