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Steigende Waldbrandgefahr

Bezirk/Berlin – Auch wenn wegen Corona das längere Verweilen in Park, Wald und Co. ohnehin untersagt ist (https://www.berlin.de/aktuelles/berlin/6122241-958092-corona-regeln-laengeres-verweilen-im-par.html), gilt dieser Tage auch beim Spaziergang bereits erhöhte Aufmerksamkeit in ganz anderer Sache: beim Umgang mit Feuer, insbesondere beim Rauchen unterwegs also.

Das derzeit trockene und sonnige Frühlingswetter führt zu einem erhöhten Waldbrandrisiko in Berlin. Zwar hat es gefühlt bis vor einigen Wochen dauernd geregnet, tatsächlich aber war der März zu trocken. Das meldet die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. „Die vielen Waldflächen und Grünanlagen sind gerade jetzt Orte für die Erholung und Freizeitgestaltung. In Zeiten pandemiebedingter Kontaktbeschränkungen nutzen deutlich mehr Menschen als sonst die Wälder und Parkanlagen für Spaziergänge und sportliche Betätigungen. Neben den wichtigen Regeln der Ansteckungsvermeidung gilt es, Waldbrandrisiken auszuschließen und beim Spaziergang die Tier- und Pflanzenwelt zu schützen.“ Deshalb bittet die Senatsverwaltung unbedingt, auf den Wegen zu bleiben, Hunde an der Leine zu führen und unbedingt das Rauch- und Grillverbot im Wald und in dessen Nähe einzuhalten.

Im Frühjahr entziehen die austreibenden Pflanzen dem Waldboden Wasser; zugleich liegt noch viel altes Laub herum. Ausgetrocknete Waldböden mit Laub und Reisig fangen leicht Feuer. Waldbrände verursachen erhebliche Umweltschäden. Lebensräume und Erholungslandschaften gehen verloren. Auch die wichtige Funktion des Waldes für ein gutes Stadtklima und den Schutz unseres Trinkwassers wird beeinträchtigt.

Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte sofort die Feuerwehr alarmieren.

Inka Thaysen

Ursprünglich beim Radio journalistisch ausgebildet, bin ich seit Ende 2018 für den RAZ Verlag tätig: mit redaktionellen sowie projektkoordinativen Aufgaben für print, online, Social Media und den PR-Bereich.