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Missbrauchsprozess gegen Tegeler Judotrainer gestartet

Tegel/Berlin – Ihm wird zigfacher Kindesmissbrauch zur Last gelegt: Am Berliner Landgericht beginnt am heutigen 21. April der Prozess gegen einen Tegeler Judotrainer. Das meldet die Nachrichtenagentur dpa. Die sieben mutmaßlichen Opfer sollen die Übergriffe, die sich zwischen 2006 und 2018 ereignet haben sollen, über sich haben ergehen lassen: Sie hätten den heute 42-Jährigen laut Gericht als Vaterfigur angesehen.

Der Angeklagte war im selbst gegründeten Verein sowohl als Clubvorsitzender als auch Trainer tätig; letzten November war er zum ersten Mal wegen damals 23 Tat-Vorwürfen festgenommen worden. Zwischenzeitlich war er dann wegen Haftbeschwerde auf zwar freien Fuß (die RAZ berichtete), Anfang April aber wieder in U-Haft gekommen. Insgesamt muss er sich mittlerweile zu 32 mutmaßlichen Taten verantworten.

Inka Thaysen

Ursprünglich beim Radio journalistisch ausgebildet, bin ich seit Ende 2018 für den RAZ Verlag tätig: mit redaktionellen sowie projektkoordinativen Aufgaben für print, online, Social Media und den PR-Bereich.