Es bleibt vorerst bei den Sperrungen des Spandauer und des Tegeler Forstes. Das teilte die Senatverwaltung mit. Die Betretungsverbote gelten bis zum 4. August. Sollten vorher Teilbereiche freigegeben werden, werde das rechtzeitig bekannt gegeben. Aber auch danach sollten die betroffenen Waldgebiete nur mit größter Vorsicht betreten werden. Es wird dringend geraten, die Waldwege nicht zu verlassen.
Für einen aktuellen Überblick des Ausmaßes der Sperrungen infolge der Sturmschäden vom 23. und 26. Juni hat die Senatsverwaltung eine Internetseite eingerichtet. Hier ist eine Karte abrufbar, die regelmäßig aktualisiert wird:
Die Beschäftigten der Berliner Forsten beginnen jetzt systematisch mit dem Räumen der Waldwege. Die Sicherungsarbeiten außerhalb des Waldes sind inzwischen abgeschlossen. Einen gesicherten Überblick über die Schäden im Wald gibt es noch nicht, da Wege versperrt sind und einzelne Bereiche noch nicht erreicht werden konnten, heißt es in der Mitteilung. Aufnahmen aus der Luft zeigen nach erster Einschätzung, dass Bäume mit einer Holzmasse von rund 35.000 Kubikmetern umgestürzt oder gebrochen sind. Es handelt sich überwiegend um mehr als 150-jährige Buchen und Eichen.