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Diamantene Hochzeit: Ehepaar Bösche und mit Gratulantin Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner Foto: BA Rdf.

„Man muss auch mal nachgeben, selbst wenn man Recht hat“

Elvira und Gerd-Uwe Bösche schafften es damit bis zur Diamantenen Hochzeit

Elvira und Gerd-Uwe Bösche feierten am Wochenende Diamantenen Hochzeit. Im Vereinsheim „Alte Schule“ wurde gefeiert – 300 Meter von der Dreieinigkeits-Kirche entfernt, in der sich das Paar vor sechs Jahrzehnten das Ja-Wort gegeben hatte. Die Jubilare erfreuen sich heute einer großen Familie mit den drei Söhnen Andreas, Uwe und Timm sowie sechs Enkelkindern und zwei Urenkeln. 

Reinickendorfs Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) überbrachte am Samstagnachmittag im Namen des Bezirksamtes herzliche Grüße und schrieb sich mit folgenden Worten ins Gästebuch ein: „60 Jahre Seite an Seite – geprägt von Zeit, Erfahrungen und gemeinsamen Momenten. Möge das, was Sie verbindet, auch weiterhin Bestand haben. Herzlichen Glückwunsch!“

Im Gespräch mit der Bürgermeisterin blickte das Diamantene Paar auf die gemeinsame Zeit zurück. Vor allem die Geburt ihrer Kinder und der Kauf des Hauses am Hohenzollernkanal seien glückliche Momente gewesen. Er schätzt an ihr vor allem ihr offenes Ohr und ihre Kochkünste. Sie lobt ihren Mann als fleißig, gutverdienend und treu – kurz: „Alles, was man sich wünschen kann!“

Vom Sternzeichen beide Widder, sei der Umgang miteinander nicht immer einfach gewesen. Doch mit Beständigkeit und Rücksichtnahme haben sie schließlich alles gemeistert. „Man muss auch mal nachgeben, selbst wenn man Recht hat“, sagt Elvira Bösche. Sie lernte einst das Friseur-Handwerk und schneidet ihrem Gatten noch heute gekonnt die Haare. Er war Landwirt. Beide eint bis heute die Liebe zu Tieren und zu Fluss-Kreuzfahrten. Wichtig ist ihnen die Gemeinschaft. Elvira leitete den Kinderkreis der Kirchengemeinde, ihr Mann ist ebenfalls ehrenamtlich in der Kirche tätig.

Redaktion