Wittenau – Das Wohngebäude-Ensemble der HOWOGE in der Roedernallee 165-168 wird grundhaft saniert. Um „langfristig wieder stabile und zeitgemäße Wohnverhältnisse zu schaffen“, heißt es in einer Information, die die Wohnungsbaugesellschaft kürzlich an die Mieterinnen und Mieter verschickte.
Ab 2027 sollen die Sanierungsarbeiten beginnen, zum Ende konnte die Howoge nichts sagen. Für die Zeit der Sanierung müssen die Mieter aus den 126 noch bewohnten Wohnungen aus- und in Ersatzwohnungen umziehen. Allerdings möchte die Howoge, dass die Mieter nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft in andere Wohnungen ziehen. Begründung: „Die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen sind mit einer grundlegenden Neuordnung der Wohnungsgrundrisse verbunden. Die bisherigen Wohnungen werden […] nicht mehr in ihrer bisherigen räumlichen und baulichen Form bestehen; daher ist eine Rückkehr in die bisherige Wohnung grundsätzlich nicht möglich“, sagt Pressesprecherin Sabine Pentrop.
Doch für einige Mieter ist das keine Option, denn die Ersatzwohnungen befinden sich in Lichtenberg, Hellersdorf und Spandau. Die Betroffenen wandten sich an den CDU-Bezirksverordneten, Felix Schönebeck und dieser ist entsetzt: „Ich halte dieses Vorgehen für völlig inakzeptabel. Es darf nicht sein, dass Menschen wegen einer Sanierung dauerhaft aus ihren Wohnungen und aus ihrem vertrauten Wohnumfeld verdrängt werden.“ Schönebecks Ziel: Die Howoge muss eine Rückkehr in die bisherige Wohnung oder zumindest in die angestammte Wohngegend ermöglichen. Sabine Pentrop relativiert gegenüber der RAZ, dass für Mieter, die an die Roedernallee zurückkehren möchten, eine „Rückkehrperspektive“ in eine neue Wohnung geprüft werde.




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