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FDP fordert mehr Wohnungsbau in Reinickendorf

Die Fraktion spricht sich für mehr Neubauten und zusätzliche Wohnungen auf dem TXL-Gelände aus.

Am 9. Mai 2026 beteiligte sich Reinickendorf am bundesweiten Tag der Städtebauförderung. Die FDP-Fraktion in der BVV Reinickendorf begrüßt diese Initiative, weist aber gleichzeitig auf die dringend notwendigen Schritte hin, um den Wohnungsmangel in Berlin zu bekämpfen.

David Jahn, FDP-Fraktionsvorsitzender in der BVV Reinickendorf, erklärt: „Berlin fehlen bereits heute fast 200.000 Wohnungen. Reinickendorf liegt bei den Neubauzahlen hinter anderen Bezirken zurück. Das muss sich ändern! Statt Bürokratie und Verbote zu verschärfen, wie aktuell durch die Ausweitung von Milieuschutzgebieten, brauchen wir mehr Mut für Neubau und Aufstockungen in Reinickendorf. Jede neue Wohnung entlastet den Mietmarkt und schafft bezahlbaren Wohnraum. Ich erwarte, dass das Bezirksamt seiner gesamtstädtischen Verantwortung nachkommt.“

Besonders kritisch sieht die FDP-Fraktion die bisherige Planung für das ehemalige Flughafengelände TXL. Jahn betont: „Auf TXL entsteht bisher nur ein kleines Areal mit 5.000 Wohnungen. Dabei bietet das Gelände so viel Potenzial! Wir fordern, dass auch der nördliche und westliche Teil von TXL für Wohnungsbau genutzt wird. Nur so können wir der Berliner Wohnungskrise wirksam begegnen.“

Die FDP-Fraktion hat bereits im Februar 2026 mit ihrer Zustimmung zum Bebauungsplan Cité Foch gezeigt, dass sie Verantwortung für mehr Wohnraum übernimmt. Jahn: „Während andere Parteien Neubauprojekte blockieren, setzen wir uns für konkrete Lösungen ein. Der Tag der Städtebauförderung sollte auch ein Weckruf sein: Berlin muss endlich mehr bauen und Reinickendorf muss seinen Beitrag leisten.“

Redaktion