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Hängepartie bald zu Ende

Tegel – Die Fußgängerbrücke an der Mühle, die das Schloßviertel und den Park hinter der Humboldt-Bibliothek verbindet, soll noch in diesem Monat wieder für alle nutzbar sein. Dies ergaben Gespräche des Bezirksverordneten und Vorsitzenden des I love Tegel e.V., Felix Schönebeck, mit der zuständigen Senatsverwaltung. Schönebeck hatte sich in der Vergangenheit immer wieder für eine Sanierung der Brücke eingesetzt, die mittlerweile schon seit Jahren nicht passierbar ist. Eröffnungstermine wurden in den zurückliegenden Jahren immer wieder verschoben.

Schönebeck blieb dran. Nun schreiten die Bauarbeiten sichtbar voran und befinden sich auf der Zielgeraden. Und der Bezirkspolitiker zeigt sich erleichtert: „Die Fußgängerbrücke ist schon viele Jahre gesperrt, immer wieder wurden neue Termine angekündigt und nicht eingehalten. Die Brücke ist nicht nur eine kurze Verbindung zwischen Alt-Tegel, dem Schloßviertel und der Malche, sondern auch ein sicherer Schulweg für die Kinder und eine barrierefreie Option für Menschen mit Behinderung. Dass das Ganze so lange gedauert hat, ist wirklich ein Unding. Ich will mich auch nicht damit zufrieden geben, dass man mittlerweile immer spöttisch darauf verweist, in Berlin würden Bauvorhaben eben etwas länger dauern. Es ist trotzdem eine gute Nachricht, dass die Brücke jetzt endlich wieder nutzbar sein wird.“

Der Holzbohlenbelag der Brücke soll laut Senatsbauverwaltung noch in dieser Woche fertiggestellt werden. Bis zum 29. August 2021 soll dann die noch fehlende Rampe auf der Inselseite fertiggestellt und die Baustelle geräumt werden. Danach ist die Brücke wieder für Fußgänger geöffnet.

Bei den Bauarbeiten auf der Humboldt-Insel vor einigen Jahren war die Spundwand der Insel und das Widerlager der Brücke derart beschädigt worden, dass diese für den Fußgängerverkehr gesperrt werden musste. Die zuständige Behörde hatte damals den Investor aufgefordert, eine Instandsetzung vorzunehmen und durch ihn eine Sicherheit hinterlegen lassen. red

Inka Thaysen

Ursprünglich beim Radio journalistisch ausgebildet, bin ich seit Ende 2018 für den RAZ Verlag tätig: mit redaktionellen sowie projektkoordinativen Aufgaben für print, online, Social Media und den PR-Bereich.