Bezirksstadtrat für Kultur, Harald Muschner (CDU), hat am Sonntagmittag, 25. Januar, die Lila Nächte im Museum Reinickendorf eröffnet. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nahmen an der Eröffnung im Café Achteck auf der Museumswiese teil und zeigten großes Interesse an der neuen künstlerischen Installation. In seiner Eröffnungsrede betonte Muschner die Bedeutung der Ausstellung für den Bezirk: „Die Lila Nächte stehen für Sichtbarkeit und die Erinnerung an das queere Leben der 20er- Jahre. Dass die Eröffnung so gut besucht war, zeigt, wie groß das Interesse an einer offenen Auseinandersetzung mit Geschichte und gesellschaftlicher Verantwortung ist.“
Die Ausstellung widmet sich der Geschichte lesbischen Lebens in Berlin und nimmt insbesondere die Biografie von Lotte Hahm (1890–1967) in den Blick, einer prägenden Figur der Berliner queeren Szene der 1920er-Jahre. Thematisiert werden sowohl ihre kulturelle Arbeit als auch die systematische Ausgrenzung und Verfolgung queerer Lebensentwürfe während der NS-Zeit.
Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm mit Führungen, Gesprächen und weiteren Veranstaltungen. Besucherinnen und Besucher erhalten die Möglichkeit, historische Zusammenhänge zu vertiefen und sich mit unterschiedlichen Perspektiven auf Erinnerungskultur und gesellschaftliche Vielfalt auseinanderzusetzen.
Die Ausstellung ist bis Ende März im Museum Reinickendorf zu sehen. Der Eintritt ist frei.





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