Wittenau – „Jetzt können wir dringend benötigten Wohnraum in der Cité Foch ermöglichen. Ich freue mich sehr, dass dort nun weitergebaut werden kann.“ Das sagte Reinickendorfs Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner über die jüngste Entscheidung, die den Weg für Arbeiten in dem Wittenauer Kiez freimacht. Die Bezirksverordnetenversammlung hat in ihrer jüngsten Sitzung den Bebauungsplan dazu („XX-277a“) beschlossen.
Die Geschichte hinter der Neuigkeit ist eine längere: Das Bebauungsplanverfahren hatte seit über einem Jahr geruht, weil die unbedingt notwendige schulische Infrastruktur nicht gesichert gewesen war. Der zusätzliche Bedarf sollte durch einen Neubau für die Münchhausen-Grundschule gedeckt werden. Das Baufeld war bereits 2024 geräumt worden, im Frühjahr 2025 hätte der Bau beginnen sollen. Doch Ende 2024 dann hatte die Senatsverwaltung für Finanzen die Finanzierungszusage zurückgezogen. Im vergangenen Dezember nun hatte die Wohnungsbaukommission des Senats dem Schulneubau an der Rue Racine zugestimmt, wodurch es wieder Planungssicherheit gab (die RAZ berichtete: https://raz-zeitung.de/lang-geplanter-schulneubau-fuer-cite-foch-kommt).
Reinickendorfs Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner sagte: „Wir haben über ein Jahr lang mit beiden Senatsverwaltungen intensiv zusammengearbeitet, auf eine Lösung gedrängt und diese nun auch erreicht. Die nötigen Schulplätze sind damit gesichert. Das Verfahren wurde anschließend innerhalb eines Monats vom Stadtentwicklungsamt vorbereitet und nun von der BVV beschlossen.“
Insgesamt sollen auf dem Areal in der Cité Foch 715 Wohnungen entstehen, die vorrangig für Bundesbediensteten mit geringeren Einkommen vorgesehen sind; mit dem politischen „Go“ jetzt wurden 300 Einheiten genehmigungsfähig.





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