Bezirk – Glückwünsche gehen an die Nachwuchs-Journalisten des Campus Hannah Höch und – gleich doppelt – an die Kolumbus-Grundschule: Sie wurden gestern (20. Januar) bei der Preisverleihung des Berliner Schülerzeitungswettbewerbs ausgezeichnet. Für das Medium „Schnipsel“ errang „Hannah Höch“ Platz 1 unter den Gemeinschaftsschulen. Für „Kolumbus“ gab es mit der „Fuchs-Kolumne“ nicht nur Platz 3 bei den Grundschulen, sondern für den Beitrag „Wie gehen wir miteinander um? – Die Kiezreporter:innen gegen Mobbing“ auch noch den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis der Unfallkasse Berlin.
Nächste Station Bundeswettbewerb
Insgesamt erhielten 20 Berliner Schulen Auszeichnungen. Die Jury, bestehend aus der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Jugendpresse Berlin-Brandenburg und dem Tagesspiegel, wählte aus den Einsendungen die überzeugendsten Publikationen aus. Zudem vergaben die Juroren einen Extrapreis für mutigen Journalismus, der an die Zeitung „Anna-Freud-Culture“ der Anna-Freud-Schule für ihre Auseinandersetzung mit geschlechtlicher Vielfalt und Selbstbestimmung von Frauen ging.
Bewertet wurden unter anderem Auswahl und Vielfalt der Themen, aber auch Sprache, Stil, die Mischung an Textformen sowie die Kreativität des Layouts, die Auswahl der Bilder oder digitale Zusatzangebote. Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten der Kategorien treten im Bundeswettbewerb gegen Redaktionen aus ganz Deutschland an … somit also auch die „Schnipsel“-Redaktion. Die Jugendpresse Berlin-Brandenburg reicht die ausgezeichneten Berliner Schülerzeitungen in den Bundeswettbewerb ein. Weitere Informationen unter www.schülerzeitungswettbewerb.de/
„Wirksamsten Mittel gegen Fake News“
Christina Henke, Staatssekretärin für Bildung, sagte bei der Verleihung: „Herzlichen Glückwunsch an die preisgekrönten Schülerzeitungsredakteurinnen und -redakteure. Schülerzeitungen machen sichtbar, wie lebendig und vielfältig eine Schule ist und was Schülerinnen und Schüler wirklich bewegt. Junge Menschen lernen hier, kritisch zu denken und mutig für ihre Interessen einzustehen. Die Themen reichen von der Selbstbestimmung von Frauen über die Situation in der Schulmensa bis hin zur grundsätzlichen Frage, wie wir miteinander umgehen wollen. Wer in einer Schülerzeitung mitarbeitet, stärkt seine Medienkompetenz und entwickelt ein Verständnis für journalistisches Arbeiten. Diese Form der Medienbildung ist eines der wirksamsten Mittel gegen Fake News und trägt dazu bei, unsere demokratische und sachorientierte Streitkultur zu stärken.“






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