Reinickendorf – Ein zufällig anwesender Polizeibeamter außer Dienst hielt ihn von einer möglichen Flucht ab: In Reinickendorf hat ein 40-Jähriger offenbar einen schweren Unfall verursacht – ohne Führerschein und mutmaßlich unter erheblichem Alkoholeinfluss.
Zu schnell und Vorfahrt missachtet
Wie die Polizei mitteilt, habe sich der Unfall laut Zeugenaussagen so zugetragen: Der Fahrer sei mit seinem Transporter von der Roedernallee mit überhöhtem Tempo links in die Thyssenstraße abgebogen und habe dabei einem entgegenkommendem Auto die Vorfahrt genommen. Der 59-jährige Mann an dessen Steuer wich aus und kam von der Fahrbahn ab; sein Wagen landete schließlich im Heck eines weiteren Fahrzeugs.
Polizei fand Schreckschusswaffe unter Vordersitz
Auf das Geschehen sei der Polizist aufmerksam geworden „und konnte den 40-jährigen Fahrer des Transporters an seiner Flucht vom Unfallort hindern. Der Polizeibeamte hielt den Mann bis zum Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte vorläufig fest“, heißt es. „Der Festgenommene gab gegenüber den Einsatzkräften an, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sei und vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert habe. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,9 Promille. Zudem erklärte er, eine Schusswaffe mit sich zu führen. Bei der Durchsuchung des Transporters fanden die Einsatzkräfte unter dem Vordersitz eine Schreckschusswaffe und beschlagnahmten diese.“
Der 59-jährige Autofahrer musste ins Krankenhaus; er sei nach dem Unfall zunächst nicht ansprechbar gewesen.
Weitere Ermittlungen laufen.





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