Frohnau – „Solche mutwilligen Beschädigungen treffen nicht nur Gebäude, sondern vor allem Kinder, Lehrkräfte und die gesamte Schulgemeinschaft“: Der Reinickendorfer Bezirksstadtrat für Schule und Sport, Harald Muschner, zeigt sich empört über den mutmaßlichen Vandalismus an der Renée-Sintenis-Grundschule in Frohnau. Den dadurch entstandenen Schaden nahm er jetzt persönlich in Augenschein.
Aufgedrehter Wasserhahn sorgt für Überschwmmung
Zum Hintergrund: Am letzten Schultag vor den Winterferien war es zu einer Überflutung gekommen. Wie sich zeigte, war diese offenbar kein Zufall: Nach ersten Erkenntnissen sei ein Waschbecken wohl mutwillig verstopft und der Hahn darüber aufgedreht worden, schreibt das Bezirksamt. Dadurch hätten sich große Mengen Wasser ins Gebäude ergossen und Teile der Einrichtung in mehreren Bereichen beschädigt.
Zeugenhinweise an die Polizei erbeten
Der Vorfall wird derzeit als Vandalismus eingestuft. Zeugen sind aufgerufen, sachdienliche Hinweise an die Polizei zu melden.
Schulbetrieb wird aktuell geprüft
Das Bezirksamt leitete umgehend Maßnahmen zur Schadensaufnahme und Sicherung der betroffenen Räume ein. Der Schulbetrieb werde geprüft und bei Bedarf organisatorisch angepasst, um die Sicherheit von Schülerinnen, Schülern und Personal zu gewährleisten, heißt es weiter. Muschner: „Wir werden alles daransetzen, die Schäden schnell zu beheben und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.“
Der Bezirksstadtrat würdigte zudem den Einsatz der Lehrkräfte und des Schulhausmeisters: „Dem engagierten Eingreifen vor Ort ist es zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert werden konnte. Dafür danke ich dem gesamten Schulteam ausdrücklich.“
Vandalismus besser vorbeugen
Gemeinsam mit der Schulaufsicht überlegt die Reinickendorfer Verwaltung nun auch, welche präventiven Maßnahmen künftig ergriffen werden können, um die Schulgemeinschaften für das Thema Vandalismus zu sensibilisieren.





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