Mit einem Festgottesdienst und einem bunten Programm feierte das EJF-Diakoniezentrum Heiligensee am Sonntag, 14. Juni, mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen sowie zahlreichen Gästen sein 60-jähriges Bestehen. Gleichzeitig wurde der EJF-Tag 2026 begangen. Zu den Ehrengästen zählten unter anderem Reinickendorfs Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) sowie Dr. Ursula Schoen, Direktorin des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V., die die Predigt im Festgottesdienst hielt.
Das Jubiläum bot Gelegenheit, auf sechs Jahrzehnte sozialer Arbeit zurückzublicken und zugleich den vielen Menschen zu danken, die das Diakoniezentrum Heiligensee geprägt haben – den Mitarbeitenden, den Angehörigen, den Ehrenamtlichen und vor allem den Bewohnerinnen und Bewohnern, die diesem Ort seine Geschichten, seine Erinnerungen und sein Leben geben. „60 Jahre Diakoniezentrum Heiligensee stehen für 60 Jahre gelebte Menschlichkeit. Dieses Haus ist weit mehr als eine soziale Einrichtung. Es ist ein Ort der Begegnung, der Fürsorge und des Miteinanders. Hier wird jeden Tag sichtbar, wie wertvoll Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung für unsere Gesellschaft sind“, sagte die Reinickendorfer Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU).
Seit seiner Gründung im Jahr 1966 hat sich das Diakoniezentrum Heiligensee zu einem wichtigen sozialen Anker im Berliner Norden entwickelt. Aus den ersten Angeboten entstanden im Laufe der Jahrzehnte vielfältige Hilfen für Kinder, Jugendliche, Familien, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderungen. Dabei ist eines stets unverändert geblieben: der Anspruch, jedem Menschen mit Respekt, Würde und Offenheit zu begegnen. Besonders würdigte die Bezirksbürgermeisterin das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen.
Das EJF setzt bereits wichtige Impulse für die Zukunft: So fördert der Generationen-Campus Alt-Heiligensee 58 das selbstverständliche Miteinander von Jung und Alt. Zudem wird das Sozialwarenhaus seit dem 1. Juni unter der Trägerschaft des EJF fortgeführt und bleibt damit als wichtige Unterstützung für viele Menschen in Reinickendorf erhalten.





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