Hannah Höch zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen der klassischen Moderne und gilt als Mitbegründerin der zeitkritischen Fotomontage. Bis zu ihrem Tod 1978 lebte sie in ihrem Haus An der Wildbahn 33. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges fanden sie und ihr Ehemann hier Schutz nicht nur für sich, sondern auch für ihre Kunst, die seit 1937 als „entartet“ galt. Es gelang ihr, wichtige Kunstwerke und Dokumente vor der Vernichtung zu bewahren. 2005 erwarb der Künstler Johannes Bauersachs das Anwesen. Im Garten des „Schau(ins)fenster Hannah Höch“ ist eine Vortragsreihe zu Leben und Werk der Künstlerin gestartet. Die Vorträge beschäftigen sich mit Hannah Höchs Reisen nach Paris (13. Juni, 15 Uhr), ihrem Verhältnis zu Technik sowie zu ihrer besonderen Pflanzenwelt (29. August, 15 Uhr). Christy Wahl erörtert, wie Höchs Beziehung zu Pflanzen ihr während des Krieges als kraftvolle kreative Quelle und als Mittel zum Überleben diente. Eintritt: 7 Euro, Anmeldung: E-Mail an museum@reinickendorf.berlin.de Besucher können außerdem die Ausstellung anschauen.





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