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ein Oldtimer steht auf einer Straße

Adenauer-Mercedes, Knickebocker, Ballonmütze

Das Oldtimertreffen in der Heinsestraße war gut besucht – und die Spendenbüchse gut gefüllt

Hermsdorf – Der „Heinsestraße e.V., Gewerbeverein Reinickendorf“ lud am 31. Mai zum 2. Oldtimer-Straßenfest – wieder als Benefizveranstaltung und in diesem Jahr zugunsten des Vereins „Hilfe für schwer- und krebskranke Kinder e.V., ansässig im Barbara-Schulz-Haus in Alt-Hermsdorf. 

Mehr als 330 Fahrzeuge waren ausgestellt und die Besucher konnten ab 10 Uhr zwischen den Fahrzeugen – vom Mini-Motorrad über einen Traktor bis zum „Adenauer-Mercedes“ – flanieren und  sich zudem an Ständen mit Auto-Zubehör oder Geschenkideen informieren. Auf zwei Bühnen am Max-Beckmann- und am Fellbacher Platz sorgte ein buntes Programm für Abwechslung. Die Bilanz von Mareike Seefluth, der Vorsitzenden des Hermsdorfer Unternehmervereins, fiel durchweg positiv aus: „Das Familienprogramm mit Geschenken für 30 Kinder hat dem Fest eine besondere Atmosphäre gegeben.“ Selbst der überraschende Regeneinbruch bei der Siegerehrung konnte der guten Laune nichts anhaben. 

Besonders gefeiert wurde der Sonderpreis für das älteste Fahrzeug, ein französisches Fahrrad von 1919. Werner Wenbrock hatte dieses Schmuckstück aus seiner Garage in Karlshorst geholt und kam stilecht gekleidet mit Ballonmütze, Hemd, Weste, Knickebocker-Hosen, Wadenstrümpfen und passenden Lederschuhen nach Hermsdorf. 

In die Spendenbüchsen für den Verein „Hilfe für schwer- und krebskranke Kinder“ steckten die Besucher über 1.150 Euro. Diese Spende  wurde  mit dem Geld aus den Spendenbüchsen von Mareike Seefluth mit einem XXL-Scheck übergeben.

Karin-Brigitte Mademann