Immer samstags: Hier grillt der Chef noch selbst

Waidmannslust – „Es ist schön, dass der Campingplatz wieder offen ist. Wir sind früher schon hierher gekommen und freuen uns, dass wir es jetzt wieder können.“ Familie Fellgiebel aus Bayern stand mit ihrem Wohnmobil fünf Tage auf dem Platz, der sich zwischen Autobahnauf- und abfahrt Waidmannsluster Damm und „Marians Imbiss“ am Waidmannsluster Damm 12 – 14 versteckt.

Von hier aus hatte die Familie einen hervorragenden Ausgangspunkt für Spaziergänge zum Tegeler See, zum Tegel Quartier, zur Schiffsanlegestelle oder in die Innenstadt. Die S-Bahn und den U-Bahn-Ersatzbus erreichten sie in nur wenigen Minuten und damit fuhren sie in 20 Minuten ins Stadtzentrum.

Auch die anderen Gäste schätzen die Lage: Unweit des stark befahrenen Waidmannsluster Damms ist es auf dem Platz idyllisch ruhig, schön grün und die alten Bäume spenden Schatten. Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants befinden sich in unmittelbarer Nähe und die gut einhundert parzellierten Stellplätze gibt es in verschiedenen Größen, von M bis XL.

Auf dem Platz, der einer der wenigen verbliebenen in Berlin ist, lassen es Pächter Michael Michalk und Platzchefin Caroline Muturi an nichts fehlen: Die Sanitäranlagen sind modern und beheizt, es gibt Getränke zu kaufen und – nicht zu vergessen – jeden Tag frische Eier von den hofeigenen Hühnern. „Wer morgens frische Brötchen haben möchte, kann sie bei uns bestellen und wir bringen sie morgens auf dem Weg hierher mit“, erzählt Michael Michalk.

Er und Caroline Muturi waren es, die am 1. August vergangenen Jahres dem Campingplatz, der drei Jahre lang ungenutzt verwilderte, wieder Leben einhauchten. Das hat sie viel Arbeit, bürokratische Hürden und einige Fürsprache des damaligen Bezirksbürgermeisters Frank Balzer und des jetzigen Stadtrats Harald Muschner gekostet. Doch es hat sich gelohnt – der Platz hat sich zu einem Kleinod im Bezirk gemausert. Er ist bei den Campern beliebt und fast immer ausgebucht. „Wir haben das ganze Jahr über geöffnet. Um die Feiertage herum kommen beispielsweise viele Camper zu uns, die ihre Kinder in Berlin besuchen. Voll wird es auch, wenn in Berlin große Konzerte anstehen – wie kürzlich das von Rammstein“, so Michalk. Und Silvester ist ebenfalls schon gut gebucht.

Michael Michalk und sein Team verbringen viel Zeit auf ihrem Platz und möchten ihn auch am Samstag nicht missen. „Abends lege ich Thüringer Rostbratwürste auf den Grill, habe einen Kasten Bier da und meine Gäste können es sich gemütlich machen und sich kennenlernen.“

hb

Menschen vor einem Campingmobil
Familie Fellgiebel reiste aus Bayern an und brachte auch ihre beiden Hunde mit. Die sind auf dem Campingplatz erlaubt und gern gesehen. Foto: Heidrun Berger

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Inka Thaysen

Ursprünglich beim Radio journalistisch ausgebildet, bin ich seit Ende 2018 für den RAZ Verlag tätig: mit redaktionellen sowie projektkoordinativen Aufgaben für print, online, Social Media und den PR-Bereich.

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