Am 3. Juni fand in der Humboldt-Bibliothek die Benefizveranstaltung „Kunstauktion gegen Einsamkeit“ statt. Die ausgestellten Kunstwerke entstanden im Rahmen verschiedener Projekte gegen Einsamkeit, die seit 2024 im Bezirk Reinickendorf umgesetzt wurden. Zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern gehörten Schülerinnen und Schüler der Schulfarm Insel Scharfenberg, der Albrecht-Haushofer-Schule und der Max-Beckmann-Oberschule. Ebenfalls vertreten waren Seniorinnen und Senioren, die gemeinsam mit Kindern am generationsübergreifenden Graffiti-Workshops teilgenommen hatten. Begleitet wurden sie von Lehrkräften, Schulleitungen, Schulsozialarbeitenden sowie zahlreichen engagierten Kooperationspartnern. Besonders bewegend waren die persönlichen Beiträge der jungen Künstlerinnen und Künstler. Viele von ihnen berichteten vor den Bietenden von der Entstehung ihrer Werke, ihren Erfahrungen mit Einsamkeit und den Gedanken, die sie in ihre Kunst einfließen ließen. Diese authentischen Einblicke verliehen der Veranstaltung eine besondere emotionale Tiefe – was sich auch in den lebhaften Bietergefechten um zahlreiche Kunstwerke widerspiegelte. Die Käuferinnen und Käufer Arztpraxen, Unternehmen, Wohnungsbaugesellschaften und Privatpersonen.
Insgesamt konnten bei der Auktion 2.375 Euro für wohltätige Zwecke erzielt werden. Die Erlöse kommen vollständig Organisationen in Reinickendorf zugute, die sich mit großem Engagement für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen einsetzen. Begünstigt werden: Teen Challenge Berlin, Mosaik-Werkstätten, Evangelische Familienbildung Reinickendorf, Hospiz- und Palliativhilfe Katharinenhaus Reinickendorf e.V. und Sam’s Helping Hands. Die Kunstwerke können noch bis zum 10. Juni 2026 in der Humboldt-Bibliothek besichtigt werden, bevor sie anschließend an die Bieter beziehungsweise an ihre Bestimmungsorte übergeben werden.





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