Bezirk/Wittenau – Er war selbst passionierter Biker und veranstaltete regelmäßig Biker-Gottesdienste im Berliner Dom sowie Mahn- und Gedenkfahrten für tödlich verunglückte Motorradfahrer der Saison, der Biker-Pfarrer Bernd Schade: Am 30. Mai starb Bernd Schade nach langer Krankheit im Alter von 65 Jahren. Am Mittwoch, 10. Juni, wird um 10.30 Uhr ein Gedenkgottesdienst für ihn in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche (Oranienburger Straße 285 in 13437 Berlin) stattfinden. Der Verstorbene hatte sich sein „kleines Kirchlein“ als Ort des Abschieds gewünscht.
Da die Platzverhältnisse vor Ort sehr beschränkt sind, werden Trauernde angesichts der geltenden Abstands- und Hygienebeschränkungen der Corona-Krise darum gebeten abzuwägen, ob eine Teilnahme ‚im Geiste‘ möglich ist. Außerdem wird zum Erinnern und Teilen auf der digitalen Gedenkwand eingeladen unter https://padlet.com/kk_reinickendorf/gedenken_bernd_schade
Die Familie wird später im engsten Kreis Abschied nehmen bei einer Seebestattung vor der Insel Fehmarn.
Bernd Schade war seit 1992 als Krankenhausseelsorger im Maßregelvollzug auf dem Gelände der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenanstalt im Kirchenkreis Reinickendorf tätig, betreute Häftlinge seelsorgerlich und lud zum Gottesdienst in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche ein. Als leidenschaftlicher Motorradfahrer war Schade von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz außerdem mit der Seelsorge für Motorradfahrerinnen und -fahrer beauftragt, was ihn weithin bekanntmachte.





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