Bezirk – Nick Przesang fiel mindestens ein Stein vom Herzen. „Die Negativserie in der Berlin-Liga steckte natürlich in den Köpfen“, sagte der neue Coach des Frohnauer SC nach dem 2:1-Sieg in der 3. Runde des Berliner Pokals beim Berliner SV 92 am vergangenen Sonntag. „Umso schöner, dass die Jungs es geschafft haben, nach dem frühen Rückstand das Spiel noch zu drehen.“ Der BSV 92, im Berliner Fußball wegen ihrer roten Stutzen auch „die Störche“ genannt, spielt in der Landesliga, also eine Klasse unterhalb des Frohnauer SC, aber erwies sich als harte Nuss. „Die haben schon Qualität und hatten einen guten Plan“, so Przesang. Aber der FSC kam durch Louis Denner nach einer halben Stunde zum Ausgleich, Raven Rabiega erzielte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit per Kopfball das Siegtor.
In der 69. Minute sah der von den Füchsen an den Poloplatz gewechselte Schütze die Gelb-Rote Karte, Frohnau musste die Schlussphase in Unterzahl überstehen, brachte den Vorsprung aber über die Zeit. In der Berlin-Liga geht es nach dem Spiel am gestrigen Mittwoch gegen den BSC (nach Red.-Schluss) am Samstag auswärts bei Blau-Weiß 90 weiter (13 Uhr, Rathausstraße).
Die Füchse indes sind nach einer 0:1-Niederlage beim Landesligisten Türkiyemspor raus aus dem Pokal. „Bodenlos, eine ganz schwache Leistung“, kommentierte Dominik Schmidt vom Füchse-Vorstand. Und das nach dem grandiosen 5:2-Sieg in der 2. Runde bei Lichtenberg 47. „Schade, dieses Jahr wäre im Pokal einiges möglich gewesen – zumal auch noch der BFC Dynamo ausgeschieden ist“, so Schmidt. In der Oberliga treffen die Füchse am Samstag, 10. Oktober, auf den 1. FC Lok Stendal (14 Uhr, Wackerplatz). Das letzte Oberliga-Spiel gegen Hertha 03 hatten die Füchse am 25. September 1:2 verloren.



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