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Mit lebensbedrohlichen Verletzungen in Klinik geschleppt

Polizei ermittelt zu Hintergründen

Reinickendorf – Mehrfache Notoperationen waren nötig, um sein Leben zu retten: In Reinickendorf hat sich am frühen Morgen des Pfingstsonntags ein schwer verletzter Mann in ein Krankenhaus geschleppt. Nach bisherigen Polizei-Erkenntnissen gelang ihm dies eigenständig zu Fuß, obwohl er „diverse Schnitt- und Stichverletzungen an beiden Schultern, den Händen sowie an der rechten Körperseite“ hatte. Er kam auf die Intensivstation, „sein gesundheitlicher Zustand ist zum jetzigen Zeitpunkt stabil“, hieß es am Montagnachmittag.

Bezüglich der Hintergründe konnte die Behörde bereits eine Wohnung in einem Wohnheim an der Conradstraße als mutmaßlichen Tatort identifizieren. „Eine dort wohnhafte 37-jährige Frau wurde von Einsatzkräften vorläufig festgenommen. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme wurde sie wieder entlassen.“

Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord).

Inka Thaysen

Ursprünglich beim Radio journalistisch ausgebildet, bin ich seit Ende 2018 für den RAZ Verlag tätig: mit redaktionellen sowie projektkoordinativen Aufgaben für print, online, Social Media und den PR-Bereich.