Bezirk – Es ist wohl die größte Straßenbaumaßnahme, die der Bezirk bisher in Angriff genommen hat. Seit April 2017 laufen die Sanierungsarbeiten auf und an der der B96. Die Oranienburger Straße wird auf zirka 2,5 Kilometern Länge in Stand gesetzt. In der Redaktion häufen sich Anfragen von Betroffenen, die sich über die Dauerbaustelle Gedanken machen und ihren Unmut über die Dauer der Arbeiten kundtun. Die RAZ fragte daher bei der zuständigen Bezirksstadträtin, Katrin Schultze-Berndt (CDU) nach. Liegen die Straßenbauarbeiten im Zeitplan – oder gab es unvorhersehbare Schwierigkeiten? Eine Antwort kam rasch. Da die B 96 eine Hauptschlagader des Bezirks ist, äußerte Schultze-Berndt Verständnis dafür, dass die Erwartung der Reinickendorfer sehr hoch sei, dass die Großbaustelle planungsgemäß abgeschlossen werde. „Leider treten bei derart großen Baumaßnahmen immer wieder Unwägbarkeiten auf. So auch bei den ebenso aufwendigen wie notwendigen Arbeiten an der Oranienburger Straße. Wir sind abhängig von dem Vorankommen Dritter wie den Berliner Wasserbetrieben, der Telekom und Stromnetz Berlin.“ An dieser Stelle seien jedoch wiederholt Verzögerungen entstanden, weil Dritte den Umfang und die Dauer ihrer jeweiligen Arbeiten falsch eingeschätzt hätten. Folge: Alle darauffolgenden Maßnahmen hätten sich dadurch verspätet.
„Teils können Firmen wegen lückenhafter Dokumentationen der Arbeiten aus Vorjahren den tatsächlichen Aufwand erst einschätzen, wenn die Straße komplett aufgebrochen wurde. Es ist leider unmöglich, Unwägbarkeiten auszuschließen. Diese sind es dann, die den Baufortschritt hemmen“, bedauert Schultze-Berndt angesichts der Tatsache, dass sich die Bauarbeiten bis ins Jahr 2021 hinziehen werden.
„Wir sind uns alle bewusst, welche Belastung für Anwohner und Nutzer diese Bauarbeiten bedeuten und begleiten das Großprojekt mit besonderer Aufmerksamkeit. So konnte manche Verzögerung durch Umplanung des Bauablaufes aufgeholt werden, und ich danke den Kollegen im Fachbereich Straßenbau ganz ausdrücklich für ihr großes Engagement! Die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer bitte ich um Verständnis: Wir setzen alles daran, schnellstmöglich voranzukommen!“
ajö





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