Tegel – Mutmaßlich gelüchtet ist der Fahrer eines Autos, das im Tunnel Forstamt Tegel gleich mehrfach mit der Wand kollidiert ist. Die Polizei schildert dazu, der Audi sei auf der A111 zwischen Waidmannsluster Damm und Schulzendorfer Straße bereits durch hohes Tempo und mehrere gefährliche Manöver aufgefallen. Im Tunnel kam er – nach diversen Kontakten mit der Mauer – zum Stehen.
„Alarmierte Polizeikräfte trafen mehrere Fahrzeuginsassen im Alter von 17, 18 und 42 Jahren in der Nähe des Unfallorts an. Diese gaben übereinstimmend an, dass die Person, die das Auto gesteuert habe, geflüchtet sei. Darüber hinaus gaben sie an, nicht verletzt zu sein und lehnten eine medizinische Versorgung am Ort ab.“
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sei der Wagen durchsucht und beschlagnahmt worden. Im Fahrzeug kamen demnach auch ein Waffenholster und ein Tierabwehrspray zum Vorschein. Gegen den ältesten Passagier aus dem Wagen, den 42-Jährigen, lag außerdem bereits ein Haftbefehl vor, den die Beamten vollstreckten.
Für die Unfallaufnahme und die Spurensicherung war die Autobahn gute zwei Stunden voll gesperrt und im Anschluss eine weitere Stunde auf einen von zwei Fahrstreifen verengt. Weitere Ermittlungen laufen.





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