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Die Seite eines Polizeiautos, davor eine Person im Uniform mit Schusswaffe in Holster.
Symbolbild

„Kokstaxi“-Razzia unter anderem in Reinickendorf

Ermittler fanden bei umfangreichen Maßnahmen Drogen und viel Bargeld

Berlin, Sachsen, Brandenburg – Alles dreht sich um ein sogenanntes „Kokstaxi“: Unter anderem auch in Reinickendorf haben Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin wegen dieses Verdachts jetzt eine große Razzia durchgeführt. Mit rund 250 Einsatzkräften durchsuchten sie Adressen in Berlin, Sachsen und Brandenburg.

Im Fokus steht ein 19-jähriger Intensivtäter, gegen den bereits seit Januar ermittelt wurde. Er soll „im unteren Segment der Hierarchie eines Netzwerks im illegalen Betäubungsmittelhandel eingebunden“ sein, wie es in der Behörden-Mitteilung heißt. „Der Beschuldigte steht im Verdacht gemeinsam mit verschiedenen Personen in über 400 Fällen sogenannte Koks-Taxi-Fahrer mit Drogen versorgt zu haben, zum Beispiel mit Kokain und Cannabis.“

Bei den Untersuchungen wurden tatsächlich mutmaßliche Drogen gefunden, unter anderem wohl mehr als ein Kilo Kokain und rund 20 Kilo Cannabis, dazu Haschisch und verschiedene psychoaktive Substanzen wie Ketamin (ursprünglich Narkosemittel), MDMA (3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin) und Ecstasy (bekannt als „Party-Droge“). Hinzu kämen Verpackungsmaterialien, Technik, Bargeld in fünfstelliger Höhe und zwei Autos. Vier Personen seien festgenommen, die Identitäten von insgesamt 17 festgestellt worden.

Inka Thaysen

Ursprünglich beim Radio journalistisch ausgebildet, bin ich seit Ende 2018 für den RAZ Verlag tätig: mit redaktionellen sowie projektkoordinativen Aufgaben für print, online, Social Media und den PR-Bereich.