Reinickendorf/Berlin – Unter anderem auch in Reinickendorf haben Ermittler gestern Morgen (16. Dezember) eine große Razzia gestartet. Dort und in anderen Teilen Berlins waren Juweliergeschäfte im Fokus, aber auch Wohnungen. Es geht um den Vorwurf der gewerbsmäßigen Hehlerei – und darum, mutmaßlich gefälschten Goldmünzen auf die Spur zu kommen … Und tatsächlich konnten solche beschlagnahmt werden, ebenso wie ein fünfstelliger Bargeldbetrag und Fälscher-Werkzeug. Die Auswertung der Beweismittel dauert laut gemeinsamer Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei an. Wie sie berichten, sollen so genannte Anlagemünzen von Neukölln und auch Reinickendorf aus in Umlauf gebracht worden sein.
Ermittelt wird gegen acht Verdächtige unterschiedlicher Staatsangehörigkeit im Alter zwischen 14 und 51 Jahren, die alle einer Familie angehören sollen. Die Staatsanwaltschaft vermutet Verbindungen zur Organisierten Kriminalität. Es habe jetzt aber keine Haftbefehle gegeben, sagte der Sprecher der Behörde, Martin Steltner, gemäß der Deutschen Presse-Agentur.
Das Ganze könnte in Zusammenhang stehen mit dem spektakulären Diebstahl der Riesen-Goldmünze „Big Maple Leaf“; Verbindungen dazu werden geprüft. Die knapp 3,75 Millionen Euro teure Goldmünze war im März 2017 aus dem Bodemuseum verschwunden. Möglicherweise soll sie zerkleinert und die Stücke zu Münzen gemacht worden sein. Ein Ermittler sagte „Spiegel-TV“: „Die Chancen stehen 50:50, dass wir noch Reste der Goldmünze finden.“





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