Berlin/Märkisches Viertel – Der Berliner Senat steht weiter hinter den Verlängerungsplänen der U8 bis ins Märkische Viertel. Gestern (28. April) beschloss er deren Fortführung. Damit seien die Voraussetzungen für nächste Schritte und auch für eine mögliche Förderung durch den Bund gegeben, heißt es in einer Mitteilung dazu.
Positiver volkswirtschaftlicher Nutzen
Die Entscheidung basiert demnach auf inzwischen vorliegenden positiven Ergebnissen einer Untersuchung des Projektvorhabens durch die Berliner Verkehrsbetriebe. Sie waren damit 2024 beauftragt worden. Auf der Agenda standen ein Verkehrsmittelvergleich, verschiedene Trassenvarianten sowie eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung. Im Rahmen der bundeseinheitlichen standardisierten Bewertung konnte ein positiver volkswirtschaftlicher Nutzen nachgewiesen werden.
Es soll jetzt „zügig voran“ gehen
Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, führte zum jetzigen Stand der Dinge aus: „Der Weiterbau der U8 direkt ins Märkische Viertel wertet die viel genutzte Verbindung für Tausende Fahrgäste erheblich auf und macht unser Mobilitätsangebot noch attraktiver. Die Bewohnerinnen und Bewohner verdienen endlich diese direkte U-Bahn-Anbindung – wir treiben die Planung jetzt zügig voran.“
Neuer Endbahnhof am Senftenberger Ring
Die planerisch zu bevorzugende Trassenführung verläuft ab dem bestehenden U-Bahnhof Wittenau unter dem Wilhelmsruher Damm bis ins Zentrum des Märkischen Viertels. Vorgesehen sind drei Zwischenstationen am Märkischen Zentrum, an der Treuenbrietzener Straße sowie an der Wesendorfer Straße. Der neue Endbahnhof soll am Senftenberger Ring entstehen.





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